Die Motivation eines eigenen Blogs

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Wie kommt man eigentlich dazu, ewig viele Stunden und Mühe in einen eigenen Blog zu investieren? Das ist eine gute Frage, die ich mir zuletzt auch häufiger gestellt habe. Mit meinem ersten Beitrag möchte ich einmal etwas auf meine persönlichen Beweggründe eingehen und den Verlauf der „Baustelle“ niederschreiben.

Technische Begeisterung

Zuerst einmal ist technisches Interesse und Begeisterung an der digitalen Welt als IT‘ler vermutlich selbstverständlich. Das trifft natürlich auch auf mich zu. Trotzdem ist mir erst im letzten Jahr der Gedanke gekommen, dass eine eigene Domain doch ganz nett wäre. Vorrangig wollte ich mir damit angenehm kurze und vor allem individuelle E-Mail-Adressen anlegen. Die Einrichtung ist heutzutage nun wirklich kein großer Akt mehr. Einfach einen Hosting-Dienstleister auswählen, Domain reservieren und Konfiguration über den Browser vornehmen. Das geht wirklich kinderleicht.

In diesem Zuge musste ich mir also Gedanken über den Domain-Namen machen. Alleine mit der Suche nach diesem Namen kann man einen gesamten Abend und mit Sicherheit auch noch länger verbringen. Unser Familienname alleine war als de-Domain bereits vergeben. Das war zu erwarten. Irgendwann kam mir aber der Gedanke, den Nachnamen mit einem Kürzel zu kombinieren, welches uns eindeutig mit unserer Heimat verbindet. Und was läge da näher, als das amtliche Kennzeichen von Aachen zu verwenden? Also schnell gecheckt, ob die Kombination noch frei ist, und Bingo, www.Diederichs-AC.de war meine neue Domain.

Kurz nach dem ich die ersten E-Mail-Adressen eingerichtet hatte, dachte ich mir aber schon: Jetzt, wo die Domain schon für mich reserviert ist, wäre es doch naheliegend dort auch Inhalt anzubieten. Und so eine eigene Internetseite hat doch auch was. Zudem würde ich noch etwas Neues kennenlernen. Das kann ja auch nicht so verkehrt sein, hatte ich mit dem Aufsetzen von Webseiten und Co bisher noch nicht viel zu tun. Die Änderung beim Hosting-Dienstleister auf ein anderes Paket mit Webspace war jedenfalls problemlos möglich.

Hobby sichtbar machen

Aber was für Content sollte ich auf meiner Homepage anbieten? Optimaler Weise sollte es etwas sein, was auch für andere Menschen interessant ist. Ein Freizeitthema wäre also nicht verkehrt. Und in den letzten Jahren als Hobbyfotograf sind doch ganz passable Aufnahmen entstanden, dachte ich mir. Warum also nicht diese Fotos als Grundlage für die eigene Seite nehmen? So kann ich meine Fotos nicht nur der Familie und Freunden zeigen, sondern auch jedem anderen Menschen, der Freude daran hat. Der Inhalt stand damit also schon mal grob fest.

Der Gedanke hingegen, meine Aufnahmen ausschließlich in digitale Fotogalerien zu packen, war mir zu langweilig. Was natürlich nicht heißt, dass es die HIER nicht auch gibt ;-).
Aber jedes Foto hat schließlich auch eine Geschichte, die mal mehr, mal weniger interessant ist. Jedenfalls lohnt es einige davon zu erzählen. Und das lässt sich wohl am einfachsten in Form eines Blogs tun.

Für die, die es nicht wissen: Ein Blog ist eine tolle Kombination aus Internetseite mit statischem Inhalt (wie die Bildergalerien) und der Möglichkeit individuelle Beiträge zu verfassen, mit der die Seite nach Belieben ergänzt werden kann. Also das, was ihr gerade lest. Zusätzlich können diese Beiträge von Lesern kommentiert werden. Aber das Beste für mich daran ist, dass es diverse Blogsysteme gibt, die das Handling super einfach machen. Selbst ohne große Programmierkenntnisse.

Das macht die Geschichte zwar deutlich einfacher, bedeutet aber dennoch ein ganze Menge Arbeit. Die Auswahl eines passenden Layouts, das Befüllen der statischen Inhalte, die Auswahl der richtigen Fotos und, und, und… Und bei all diesen Dingen eine ganze Menge Ausprobieren. Aber irgendwann erkenne ich Fortschritte und das treibt an. Was die ganze Zeit noch fehlt, ist ein passendes Logo, welches ich auch als Wasserzeichen in meinen Fotos verwenden kann. Zum einen aus Copyright Gründen, zum anderen, weil es einfach schicker aussieht ;-). Dazu habe ich einen befreundeten Vollblut-Designer gebeten mir zu helfen. Und was soll ich sagen, gefühlt nach 10 Minuten lag mir eine grandiose Design-Idee vor. Nachdem ich dann noch 500 Mal Diederichs-AC.de ausgeschrieben habe, gefiel mir eine der Varianten meiner eigenen Handschrift und er konnte mir das endgültige Logo fertigstellen. Ich bin begeistert. Vielen Dank dafür, Thomas!

Projekte verfolgen

So ein Blog nimmt mich natürlich auch ein Stück weit in die persönliche Verpflichtung meine eigenen kleinen Projekte zu verfolgen, die zum Teil bereits seit längerem in meinen Gedanken auf Verwirklichung warten.

Ein Beispiel wären Reiseberichte. Im Urlaub macht vermutlich jeder Hobbyfotograf im digitalen Zeitalter tausende von Fotos. Und bei mir werden diese später sortiert, einige davon nachbearbeitet und in einen Ordner auf den Rechner gepackt, wo sie auf die weitere Verwendung z.B. als Wandbilder oder für den Fotokalender warten. Gerade das Sortieren und Nachbearbeiten lässt einen den Urlaub noch einmal schön Revue passieren und die Erinnerungen archivieren. Den Urlaub zusätzlich noch interessant aufbereitet schriftlich festzuhalten, ist für mich jedoch noch einmal eine ganz neue Herausforderung, die ich angehen möchte. Das gilt natürlich nicht nur für den Urlaub, sondern auch für jedes andere Projekt oder Thema über das ich bloggen werde.

Warum zum Beispiel immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah ist. Seit ich in Aachen wohne, wollte ich immer mal ein Fotoprojekt zuhause machen. Öfter mal mit der Kamera durch Aachen ziehen, auch mal gezielt zu bestimmten Zeiten verschiedene Orte entdecken oder spezifische Themen aufgreifen. Es gibt so viel Fotogenes in Aachen, aber den Ort, an dem man lebt, lernt man leider oft erst so richtig zu schätzen, wenn man nicht mehr täglich dort ist.

Ich habe also die Hoffnung, dass der Blog mich ein wenig an der eigenen Ehre packt und mich solche Projekte nun auch umsetzen lässt. Klar, es ist viel Arbeit, aber auch sehr viel Spaß, schließlich ist es mein Hobby. Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn es da draußen Leute gibt, die einen Mehrwert aus meinen Projekten ziehen können. Sei es durch die geplanten Reiseberichte oder auch nur die Freude am Betrachten meiner Bilder. Ich bin jedenfalls gespannt, was passiert. Wenn ihr den Spaß mitverfolgen wollt, dann liked doch schon mal meine Facebook Seite. Bald geht es dort dann auch los.

Beste Grüße
Markus



 

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