Island Reisebericht (1): Der Südwesten und Süden

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Islands Süd-Westen und Süden beheimatet die Halbinsel Reykjanes und verfügt über einige Sehenswürdigkeiten wie den Golden Circle, mit tollen Wasserfällen, Geysiren und geschichtlich interessanten Orten, Steil- und Vogelklippen sowie Gletscherzungen und -seen. Hier liegt das touristische Pflichtprogramm für jeden Islandreisenden, ganz gleich ob Kurzaufenthalt in Reykjavik oder Roadtrip über die Insel. Auch wenn sich hier selbst in der Vorsaison schon einige Reisebusse tummeln, darf sich kein Islandbesucher diese Region entgehen lassen.


Tag 1: Ankunft, Sandvik, Blaue Lagune, Gästehaus Nordheimar
Tag 2: Golden Circle, Brúárfoss, Gullfoss
Tag 3: Seljalandsfoss, Skógafoss, Gletscherzunge des Solheimajökull, Dyrhólaey

 


Für die Lesefaulen geht’s hier direkt zur Fotogalerie dieser Region.


Tag 1: Ankunft, Sandvik, Blaue Lagune, Gästehaus Nordheimar

Aber lasst mich von vorne beginnen. Wir landeten gegen 14 Uhr Ortszeit am Flughafen Keflavik auf der Halbinsel Reykjanes, unweit von Reykjavik entfernt. Es gibt zwar noch weitere Flughäfen auf Island, jedoch werden die meisten Besucher, die per Direktflug aus Deutschland und Europa kommen, hier landen. Der Flughafen ist klein und übersichtlich und wir hatten diesmal sogar richtig Glück mit dem Gepäck, denn unsere beiden Koffer rollten ziemlich zu Beginn über das Abholband. So konnten wir uns direkt auf die Suche nach dem kleinen Supermarkt machen, in dem wir die Prepaid SIM-Karte von Simmin bekommen sollten, die wir zur mobilen Navigation nutzen wollten. In einer Ecke des Flughafens auf dem Weg Richtung Autovermietung fanden wir ihn schließlich. An der Kasse bekam ich die SIM-Karte, ohne dass ich mich weiter ausweisen musste. Genauso problemlos gestaltete sich die Aktivierung der Karte. Nach dem Einlegen war noch eine Nummer einzutragen, die auf der Verpackung notiert war und schon konnten wir mobil surfen.

Danach ging es Richtung Autovermietung. Unser Vermieter ‚Geysir‘ war natürlich der, mit dem Büro am anderen Ende des Flughafens. Aber auch das ist fußläufig in 10 Minuten zu erreichen. Hier haben wir dann unseren kleinen Suzuki Jimny in Empfang genommen – vermeintlich eines der kleinstmöglichen Allradfahrzeuge auf diesem Planeten. Wir hatten uns bewusst dafür und gegen einen Kleinwagen entschieden, um auch F-Strecken befahren zu dürfen, deren Benutzung auf Island nur mit Allrad erlaubt ist. Nach dem üblichen Prozedere der Anmietung hatten wir noch einige Zugaben zu den vermerkten Beschädigungen am Fahrzeug zu machen und vollgetankt war das Fahrzeug entgegen der Abmachung auch nicht. Also noch eben auf Vermieterkosten volltanken und es konnte losgehen.

Als erstes machten wir uns in Richtung Sandvik auf, einem schwarzen Strand mit aquamarinblauem Wasser. Ein richtig schöner Kontrast. Die grasbewachsenen Sandhügel vervollständigen den unwirklichen Eindruck der Landschaft.

Sandvik – Ein schwarzer Sandstrand im Westen von Reykjanes

Eigentlich war Sandvik nur die Zwischenstation zum Hafnarberg, wo viele Seevögel nisten sollten. Auf dem Weg dorthin blieben wir mit dem Jimny aber in tiefem Sand stecken. Erst dort merkten wir, dass unser Gefährt gar nicht über dauerhaften Allrad verfügt, sondern dieser per Knopf zugeschaltet werden muss. Als wir uns mit dem Allrad schließlich wieder befreit hatten, wollten wir aufgrund dieses Erlebnisses unseren ersten Tag aber lieber auf befestigteren Straßen fortführen und ließen Hafnarberg außen vor. Stattdessen fuhren wir weiter zur Blauen Lagune.

Die Blaue Lagune ist das bekannteste Naturbad auf Island

Wer hier nicht plant zu baden, kann wie wir den Außenbereich ein wenig erkunden. Wir wollten später auf unserer Reise das Naturbad am Myvatn besuchen, was als günstige Alternative zur Blauen Lagune gilt.

Weiter ging es dann nach Hafnarfjördur, was den Aachener Fußballfans ein Begriff sein sollte, denn hier bestritt unsere Alemannia in besseren Tagen eines der legendären UEFA-Pokal Spiele. Wir deckten uns hier, nach einem Foto am Ortseingangsschild, mit ein paar Lebensmitteln für den Abend und die nächsten Tage ein. Viele Supermärkte auf Island schließen bereits um 18 Uhr, was uns auf der Reise noch öfter Probleme bereiten sollte, denn das dauerhafte Tageslicht im Sommer vermittelt ein völlig falsches Zeitgefühl. Nach unserem Einkauf ging es dann weiter zur ersten Unterkunft, dem Gästehaus Nordheimar in der Nähe des Ortes Selfoss. Auf dem Weg dorthin waren wir völlig hin und weg von den Lupinenfeldern, die den Wegesrand säumten. Im Sonnenlicht leuchten die isländischen Alaska-Lupinen besonders toll und erzeugen einen wunderbaren Fotovordergrund. Aber auch als alleiniges Fotoobjekt eignen sie sich richtig gut.

Lupine im abendlichen Gegenlicht

Im Gästehaus empfing uns Johann, der Besitzer des Gästehauses Nordheimar. In ihrem Privathaus vermieten Johann und seine Frau vier helle Zimmer mit superbequemen Betten und einem hervorragenden Frühstück. Johann, der übrigens fantastisch Deutsch spricht, begrüßte uns erstmal mit einem leckeren Kaffee und zeigte uns dann das Haus, samt der Sauna im geräumigen Bad und des Yakuzis auf der Terrasse, die wir ebenfalls hätten nutzen dürfen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, verbrachten wir den Abend dann am Steinstrand von Eyrarbakki, wo wir im Sonnenuntergang noch unser Abendessen zelebrierten. Gegen 23 Uhr verschwand die Sonne hinter dem Hügel am Horizont und beendete damit auch unseren ersten Tag auf Island.

 

Tag 2: Golden Circle, Brúárfoss, Gullfoss

Der zweite Tag begann mit dem besagten tollen Frühstück von Johann, der uns nach unseren Plänen für den Tag befragte. Wir wollten die bekannteste Touristenroute Islands hinter uns bringen. Der Golden Circle führt in den Nationalpark Thingvellir (Þingvellir), wo bereits um 930 das Parlament Islands gegründet wurde. Außerdem gehören die Geysire Stóri und Stokkur ebenso zur Route wie der Gullfoss. Johann zeigte uns auf der Karte dann die Position des seiner Meinung nach schönsten Wasserfall Islands, dem Brúárfoss, und empfahl uns ein Restaurant auf dem Weg, wo wir leckere Pizza bekommen sollten.

Mit diesen Zusatzinfos im Gepäck machten wir uns auf den Weg. Nach dem strahlenden Sonnenschein am Vortag hing diesen Morgen eine dicke Wolkenschicht am Himmel, die später aber immer mal wieder aufbrechen sollte. Zuerst fuhren wir zur Versammlungsebene Thingvellir. Dabei folgten wir einer weiteren Empfehlung von Johann und fuhren die Straße 360, westlich des Thingvallavatn entlang, da die Strecke deutlich reizvoller sein sollte, als die Hauptroute. So war es dann auch, denn die gut befahrbare Schotterpiste führte entlang des Sees und hielt einige tolle Panoramablicke bereit.

Panoramasicht über den Thingvallavatn

Thingvellir selber beeindruckt eher durch die Weitläufigkeit der flachen Ebene und der geschichtlichen Relevanz als durch besondere landschaftliche Reize. Für mich war dieser Ort einer der langweiligeren Plätze auf Island. Wichtig für unsere weitere Reise war dieser Ort aber auf jeden Fall. Im Souvenir-Shop fanden wir nämlich den isländischen Vogelführer von Jóhann Óli Hilmarsson, der uns auf der weiteren Reise bei der Bestimmung der diversen Vögel half und uns als persönliches Panini-Sammelalbum diente, indem Sylvia jeden gesichteten Vogel mit einem Post-It markierte.

Der Blick über die Versammlungsebene Thingvellir.

Für mich ist der Brúárfoss der schönste Wasserfall Islands.

Johann, Besitzer des Gästehauses Nordheimar


Auf dem Weg zu den Geysiren und dem Gullfoss sollte dann der Brúárfoss die nächste Anlaufstelle sein. Google Maps kannte den Brúárfoss sogar und führte uns von der asphaltierten Strecke auf eine ziemlich unwegsame Schotterpiste, die uns irgendwann aber nicht mehr näher an den Wasserfall heranbrachte. Also haben wir den Wagen abgestellt und sind zu Fuß weiter. Wir nahmen schmale Trampelpfade durch eine Heckenlandschaft und hörten den Wasserfall bereits in der Ferne rauschen. Letztendlich waren es nur wenige hundert Meter bis zum Ziel, die verschiedenen Pfade dorthin endeten jedoch des Öfteren in Sackgassen. Der Blick auf den Wasserfall ist die Sucherei aber auf jeden Fall wert. In vielen kleinen Kaskaden fällt das glasklare Wasser in einen wundervoll blauen Flusslauf. Über den Fluss wurde eine Holzbrücke gebaut, die einen hervorragenden Fotostandpunkt bietet, aber auch die Vorstellung der unberührten Landschaft zerstört. Die ausgetretene Umgebung wies aber auch darauf hin, dass dieser Ort kein ganz geheimer Geheimtipp mehr ist und die Brücke wohl eher dem Schutz der Landschaft dient. Neue Absperrungen und Aussichtsplattformen fanden wir an mehreren Orten auf Island und sind ein Indiz für die steigenden Touristenzahlen der letzten Jahre.

Der vermeintlich schönste Wasserfall Islands, der Bruarfoss.

Nachdem wir diesen Ort gute 1 ½ Stunden für uns alleine genießen konnten, fuhren wir weiter zu den Geysiren, wo uns wieder die Touri-Busse erwarteten. Das Hochtemperaturgebiet Haukadalur ist aber auch wirklich ein faszinierender Ort. Überall zischt, raucht und blubbert es aus dem roten Gestein und wenn dann der Stokkur Geysir ausbricht, ist die Faszination dieses Ortes perfekt. Der Namensgeber aller Geysire weltweit ist übrigens der Große Geysir (Stóri Geysir) direkt neben dem Stokkur, bricht aber nur noch sehr selten aus. Der Stokkur hingegen spuckt zuverlässig alle 5-10 Minuten unterschiedlich hohe Fontänen in die Luft. Vom angrenzenden Hügel aus konnten wir das Hochtemperaturgebiet im Ganzen und die angrenzende grüne Landschaft überblicken.

Das Hochtemperaturgebiet Haukadalur mit den Geysiren Stori und Stokkur.

Um den Golden Circle zu komplettieren, fehlte uns noch der Gullfoss, den wir als nächstes anfuhren. Beim goldenen Wasserfall gelangen die Wassermassen über zwei Stufen in eine über 20 Meter tiefe Schlucht und erzeugen dabei eine mächtige Gischt, die das erste Mal den Einsatz unserer Regenjacken forderte. Wir wollten schließlich bis ganz nach vorne an die erste Stufe, um die Gewalt des Wassers aus nächster Nähe betrachten zu können. Als wir schließlich nass genug waren und wieder den Weg aus der Gischtwolke antraten, merkten wir, dass die Wolkendecke der Sonne eine Lücke bot, um uns einen schönen Regenbogen zu präsentieren. Just in Time würde ich sagen.

Der Gullfoss samt Regenbogen.

Auf dem Rückweg machten wir noch bei Maki halt und aßen dort die von Johann empfohlene Pizza. Auch für diesen Tipp können wir ihm im Nachhinein nur danken. Nach dem langen Tag war das Essen dringend notwendig und tat verdammt gut.

Tag 3: Seljalandsfoss, Skógafoss, Gletscherzunge des Solheimajökull, Dyrhólaey

Am dritten Tag planten wir die Südküste entlang zu fahren bis nach Dyrhólaey, einem riesigen Vogelfelsen mit einem Leuchtturm an der Steilküste. Auf dem Weg dorthin gibt es mit dem Seljalandsfoss und dem Skógafoss zwei der bekanntesten Wasserfälle Islands, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Aber selbst wenn wir das gewollt hätten, wäre es schwierig gewesen, denn beide liegen direkt an der Ringstraße und sind von dort aus gut zu sehen. Darüber hinaus hatte Johann auch an diesem Morgen noch einen Tipp für uns. Wir sollten die Straße 221 zur Gletscherzunge des Solheimajökull hinauffahren und uns dieses Gebiet anschauen. All diese Orte liegen übrigens unmittelbar an dem Vulkan Eyjafjallajökull, der 2010 zuletzt ausbrach und damit europaweit für tagelange Flugausfälle verantwortlich war. Das aber nur nebenbei.

Der Seljalandsfoss ist der erste der beiden Wasserfälle, den wir auf der Strecke zu Gesicht bekommen. Bereits aus größerer Entfernung sieht man seine schmalen Kaskaden, die über die Steilklippe stürzen. Die Besonderheit des Seljalandsfoss ist, dass es einen Weg gibt, der hinter dem Wasserfall entlangführt und dadurch eine besondere Perspektive bietet. Wie an allen Wasserfällen, denen man auf Island sehr nahekommt, empfiehlt es sich auch hier, die Regenjacke anzuziehen. Die meiste Gischt entsteht unmittelbar vor und neben dem Wasserfall. Dahinter ist es verhältnismäßig trocken, was den Fotografen ein oder zwei Fotos erlaubt, bevor die Linse getrocknet werden muss.

Der Seljalandsfoss

Ein paar Meter weiter in nördlicher Richtung befindet sich noch ein weiterer Wasserfall, der sich hinter einer Felswand verbirgt, der Gljúfrafoss. Die besonders Wasserfesten unter euch können sich das Spektakel auch von innen anschauen. Ich bin mit der Kamera doch lieber draußen geblieben.

Vom Seljalandsfoss ging es weiter die Ringstraße entlang zum Skógafoss. Es klingt jetzt vielleicht nicht besonders spannend, sich drei Wasserfälle hintereinander anzuschauen, aber ich muss sagen, dass jeder von ihnen seinen eigenen Charme hat und deshalb einen Stopp wert ist. Aus westlicher Richtung kommend, taucht der Skógafoss recht plötzlich hinter einem stattlichen Hügel auf, der sich direkt neben der Ringstraße auftürmt. Die Kraft mit der das Wasser hier auf einer Breite von 25 Metern ganze 60 Meter in die Tiefe stürzt, erzeugt einen ohrenbetäubenden Lärm und die obligatorische Gischt ist hier natürlich ebenfalls ziemlich stark vertreten. Je näher wir rangehen, umso stärker wird sie, versteht sich. Dadurch verhalf sie uns aber zu einem menschenleeren Foto, denn als der Wind auffrischte und uns eine ziemlich feuchte Wolke entgegenströmte, suchten wir Schutz hinter einem seitlichen Vorsprung, während die zahlreichen anderen Besucher die Flucht nach hinten antraten. Als der Wind wieder nachließ, hatten wir die Ebene kurz ganz für uns alleine.

Skógafoss

Rechts neben dem Skógafoss führt eine Treppe nach oben. Auf etwa ¾ der Strecke geht ein Trampelpfad ab zu dem Vorsprung, hinter dem wir uns unten noch versteckt hatten und gab eine super Fotoperspektive preis.

Der Skógafoss von erhöhter Position

Vom Skógafoss aus fuhren wir nur ein paar Kilometer weiter die Ringstraße entlang, bis wir über die 221 zur Gletscherzunge abbiegen konnten, die uns Johann empfohlen hatte. Wir erreichten einen Parkplatz, von dem aus es zu Fuß weiterging. Hier starten anscheinend auch die geführten Gletschertouren, die diverse Anbieter organisieren. Eine solche Tour haben wir aus Zeitmangel auf diesem Trip leider nicht geschafft. Aber zumindest ganz nah an den Gletscher heran kamen wir am Ende des Fußwegs. Das Eis war mit der Asche des Eyjafjallajökull-Ausbruchs belegt und färbte es dunkelgrau bis schwarz. An einigen Stellen schimmerte aber das blaue Gletscherinnere heraus und erzeugte dadurch eine skurrile Kulisse.

Gletscherzungen vor dem Eyjafallajökull

Das nächste und letzte Ziel für den Tag war Dyrhólaey. Wir wollten oben auf den Felsen und hofften hier auf unsere ersten Papageientaucher-Sichtungen. Die Straße 218 beginnt in einer für Island normalen Schotterstrecke, verwandelt sich aber den Hang hinauf in eine Buckelpiste mit riesigen Schlaglöchern, die den Weg gepaart mit der ordentlichen Steigung zu einer ziemlich anspruchsvollen Strecke machen. Oben angekommen spazierten wir ein wenig die Klippen entlang, immer auf der Suche nach interessanten Vögeln, die hier nisten und insbesondere natürlich nach den kleinen Höhlen der Papageientaucher. Die Sicht war gut an diesem Tag. In westliche Richtung blickend, konnten wir von hier oben den schier endlos wirkenden schwarzen Sandstrand bestaunen, der das blau leuchtende Meer richtig schön zur Geltung brachte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Felsens führte der ebenfalls schwarze Strand in eine Bucht, in der es sich hunderte Eiderenten gemütlich gemacht hatten. Am Horizont wurde der Strand schließlich von einer grünen Hügelkette unterbrochen, die zum Teil mit rotem Gestein, Sand und Eis gespickt war, was einen wunderbar farbenfrohen Eindruck erweckt.

Bunte Berge bei Dyrhólaey

Am großen Natur-Torbogen nisteten einige Eissturmvögel, verschiedene Möwen und sogar wenige Lummen, die ich mit dem Tele zwar erkennen, aber aus der Entfernung nicht sauber fotografieren konnte. Die Begehung des Torbogens ist den Besuchern während der Brutzeit untersagt, wodurch wir auch nicht näher herankamen. Auf dem Rückweg zum Auto sahen wir dann den ersten Papageientaucher im Flug und kehrten noch einmal zu einer Stelle zurück, an der wir Nisthöhlen der unbeholfen wirkenden Vögel vermuteten. Und tatsächlich erkannte ich in der Entfernung einen Puffin oder Lundi, wie sie im englischen bzw. isländischen genannt werden. Das sollte aber glücklicherweise nicht unsere letzte Begegnung mit den ‚Clowns der Lüfte‘ gewesen sein. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr. Der Rückweg zum Gästehaus dauerte knapp zwei Stunden, in denen wir dank des hervorragenden Wetters eine grandiose Sicht auf den Eyjafjallajökull und die Umgebung genießen konnten.

Road to Nowhere

 

Die Fotogalerie zu Islands Südwesten und Westen gibt es hier.

 

Hinterlasst mir gerne eure Meinung zum ersten Teil des Berichtes in den Kommentaren.


 

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